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Paprika für Hunde

Die Paprika zählt wohl zu den beliebtesten Gemüsesorten der Menschen. Ihre Geschmacksvielfalt reicht von süß-fruchtig bis pikant und sogar scharf. Auch die Farben sind unterschiedlich. Es gibt rote, grüne, gelbe und orangefarbige Paprika und auch die Formen präsentieren sich vielfältig. Für den Hund sind nicht alle dieser unzähligen Sorten gleich gut geeignet, denn die Pflanze zählt zur Familie der Nachtschattengewächse und enthält als solche den Giftstoff Solanin. Daher ist die Paprika als Futterzusatz für den Hund nur bedingt gesund.

Paprika enthält viele Nährstoff

Gemüsepaprika enthält sehr viel Vitamin C. Er ist bei den roten Früchten deutlich höher als bei den grünen. Mit einer Menge von etwa 400 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm Frucht ist die Paprika eine der Vitamin C-reichsten Gemüsesorten. Daneben enthält sie Carotinoide Vitamin B und Vitamin E. Paprika ist dazu reich an Kalium, Magnesium, Kalzium und Zink. Flavonoide, die ebenfalls in der Paprika zu finden sind, haben antioxidative Wirkung und dienen als Radikalfänger. Auch die enthaltenen Carotine wirken zellschützend. Sie sorgen auch für die unterschiedliche Farbgebung dieser Gemüsesorte. All diese Inhaltsstoffe wirken sich positiv auf die Gesundheit des Hundes aus. Dennoch sollte bei der Fütterung von Paprika einiges beachtet werden.

Solanin ist ein Giftstoff

Wie alle Nachtschattengewächse enthält auch die Paprika das giftige Solanin. Es ist vor allem in den grünen Stellen der Gemüsesorte enthalten. Für den Hund sind daher grüne Paprika generell nicht geeignet. Paprika sollten nur in überreifem Zustand und auch dann nur in kleinen Mengen an den Hund verfüttert werden. Symptome einer Vergiftungserscheinung können Durchfall, Erbrechen, eine Reizung der Schleimhaut sowie eine Beeinträchtigung der Gehirnfunktion sein. Schweres Atmen, Krämpfe und sogar eine Atemlähmung können die Folge einer Vergiftung sein. Solanin wird beim Kochen nicht zerstört. Es ist bei hohen Temperaturen wasserlöslich und wird daher vom Gemüse an das Kochwasser abgegeben. Kocht man als Hundebesitzer Gemüse wie Paprika oder Kartoffeln für den Hund, darf das Kochwasser nicht weiter verwendet werden. Solanin ist allerdings hitzebeständig, nicht in Fett löslich und bleibt demnach beim Frittieren oder Braten erhalten.

Auf scharfe Schoten verzichten

Wer seinem Hund also gelegentlich Paprika verabreichen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass diese sehr reif ist. Nachdem Hunden spezielle Enzyme im Magen fehlen, die die pflanzliche Zellstruktur aufbrechen, sollte der Paprika püriert werden. Eine andere Möglichkeit die Paprika für den Hund verwertbar zu machen, ist, ihn bei 190 °C mindestens 25 Minuten lang zu backen. Bei dieser Temperatur brechen die Zellstrukturen auf und werden für den Hund verwertbar. Vorsicht ist aber auch geboten bei der Fütterung von speziellen Paprikasorten. Einige Sorten enthalten Capsaicin. Dieser Stoff zeigt sich für die Schärfe einiger Paprikaarten verantwortlich. Scharfe Paprikaschoten, Chilis und Pfefferoni sind für den Hund aufgrund dieser Schärfe selbstverständlich nicht als Futterzusatz geeignet. Die Schärfe gleicht einem starken Schmerz und kann sogar zu Kreislaufstörungen führen. Hundehalter sollten daher beim Füttern von Paprika immer sehr achtsam sein und ihn nur in kleinsten Mengen verabreichen.

Letzte Aktualisierung am 21.09.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API