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Hundeknochen oder Kauknochen

Der Hund besitzt ein Gebiss mit 42 Zähnen. Während die vorderen Zähne dem Reißen der Beute dienen, sind die hinteren Backenzähne sogar imstande Knochen zu zerteilen. Der Hund benötigt Knochen zur Zahnpflege und zur Sicherstellung seiner Mineralienversorgung. Darüber hinaus ist das Kauen für den Hund eine entspannende Beschäftigung, die sogar gegen Langeweile und Stress hilft. Nicht immer stehen aber frische Knochen zur Verfügung und so hat sich die Futtermittelindustrie etwas Besonderes einfallen lassen – Kauknochen für den Hund.

Kauen macht Spaß

Kauen ist für Hunde sehr wichtig. Schon Welpen nagen alle erreichbaren Gegenstände an und so müssen häufig Einrichtungsgegenstände oder Schuhe unter den kleinen Zähnen leiden. Wie beim Menschen hilft diese Beschäftigung später auch beim Zahnwechsel, der zwischen dem vierten und siebenten Lebensmonat erfolgt. Dann hilft das Beißen an Gegenständen, das entzündete und juckende Zahnfleisch zu beruhigen. Ist der Hund älter, dann hilft das Kauen hauptsächlich gegen Stress und Langeweile. Das Kauen setzt Endorphine, die sogenannten Glückshormone, frei und so ist es häufig zu beobachten, dass Hunde mit ihren Kauknochen sehr glücklich wirken. Doch Kauen macht nicht nur glücklich, sondern sorgt auch für gesunde Zähne. Durch die Kaubewegungen werden die Kiefermuskeln gestärkt und die Zähne von Belägen befreit.

Vorsicht vor echten Knochen

Echte Knochen sind für den Hund natürlich ein beliebter Snack. Doch sie bergen auch Gefahren. Einige Knochen splittern und können schwere Verletzungen nach sich ziehen. Diese Gefahr besteht etwa bei Geflügelknochen oder Knochen von älteren Schlachttieren. Auch Knochen, die erhitzt wurden, splittern leicht. Doch auch rohe und für den Hund geeignete Knochen sollten nur in Maßen gefüttert werden. Frisst der Hund zu viel, kann es zu lebensbedrohlichen Verstopfungen kommen. Viele Hundebesitzer greifen daher gerne zu den Kauknochen, die der Futtermittelhandel anbietet. Die Auswahl ist groß und für jeden Hund ist das Richtige dabei. Sie sind in vielen verschiedenen Größen erhältlich, damit selbst die Kleinsten ihre eigenen Knochen mit sich herumtragen können.

Kauknochen aus Tierhaut

Ein Klassiker unter den Hundeknochen sind jene aus Rinderhaut oder Büffelhaut. Sie bestehen zum Großteil aus Protein. Daneben enthalten sie Kalzium, Kalium, Magnesium sowie Spurenelemente und Rohfett. Diese Knochen werden zumeist durch schonendes Lufttrocknen konserviert. Sie sind gut verdaulich, haben kaum Eigengeruch und sind auch für übergewichtige Hunde geeignet. Mittlerweile ist diese Art von Kauknochen auch schon aus Pferdehaut erhältlich, was besonders für jene Hunde ideal ist, die an Unverträglichkeiten oder Allergien leiden. Diese Knochen haben alle die typische Knochenform, können aber auch geknotet sein. Damit sie geschmacklich für den Hund noch interessanter werden, gibt es sie auch mit Pansen gefüllt.

Knochen für die Zahnpflege

Ideal für die Zahnpflege sind die sogenannten Maulhygiene-Knochen. Sie werden zumeist auf Weizenmehlbasis hergestellt. Ein spezielles Verarbeitungsverfahren sorgt dafür, dass diese Knochen sehr widerstandsfähig sind und daher beim Zubeißen die Zähne gründlich reinigen. Der Grund sind die eingearbeiteten vollverdaulichen Fasern etwa aus getrockneten Bananenblättern. Eine andere Variante wird mit wertvollen Spirulina-Algen angereichert. Auch diese Knochen sind ideal für die Zahnpflege und sorgen für weniger Plaque und Mundgeruch. Doch ganz egal, für welche Knochen sich Hundehalter entscheiden – wichtig ist, dass der Hund sie nur unter Aufsicht fressen sollte.

Letzte Aktualisierung am 21.07.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API