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Honig für Hunde

Seit Jahrtausenden ist Honig ein beliebtes Lebensmittel. Bienen sammeln den Nektar von Blütenpflanzen, um ihn mit körpereigenen Stoffen anzureichern und zu verändern. Danach speichern sie ihn in Waben und lassen ihn reifen. Honig dient heute nicht nur als Zuckerersatz, sondern wird gerne als alternatives Heilmittel verwendet. Auch bei den Hunden hat Honig einen sehr positiven Effekt auf die Gesundheit.

Honig enthält viel Zucker

Honig kann dickflüssig, fest oder auch kristallisiert sein. Er schmeckt je nach Anteil an Frucht- und Traubenzucker sehr süß. Honig hat einen sehr hohen Zuckergehalt, enthält aber sehr wenig Wasser. Dieser Umstand sorgt dafür, dass sich Bakterien und Mikroorganismen nicht vermehren können. Er ist daher beinahe unbegrenzt haltbar. Die zwei wichtigsten Honigsorten sind Blütenhonig und Waldhonig, wobei der Waldhonig mehr Mineralstoffe enthält. Neben den vielen Mineralstoffen enthält Honig zahlreiche Vitamine und Fermente. Er kann Mangelerscheinungen ausgleichen und liefert gleichzeitig Energie. Darüber hinaus gilt er als antibiotisch und kann therapeutisch eingesetzt werden. Wer seinem Hund gelegentlich Honig füttern möchte, sollte aber unbedingt auf die Qualität achten. Guten einheimischen Honig kann man beim Imker vor Ort oder im regionalen Handel kaufen. Zu erkennen ist er an typischen Gläsern und den entsprechenden Etiketten.

Honig als Alternativmedizin

Honig ist ein ideales Ergänzungsfutter für Hunde und kann auch bei harmlosen Erkrankungen als Hausmittel eingesetzt werden. Wölfe in freier Wildbahn fressen mit Genuss Honig, wenn sie irgendwie an die frischen Bienenwaben kommen. Hin und wieder kann Honig direkt ins Futter gemischt werden. Er gleicht dann Mangelerscheinungen aus und gibt dem Hund Energie. Honig ist ein wunderbares Mittel bei Husten, Infekten mit Schnupfen oder Bronchialleiden. Auch beim gefürchteten Zwingerhusten kann Honig für Linderung sorgen. Honig wirkt sich positiv auf den Verdauungstrakt und den Stoffwechsel aus. Vorbeugend kann man dem Hund zwei bis dreimal in der Woche einen Tee- bis Esslöffel ins Futter geben. Die genaue Menge variiert je nach Größe des Hundes. Einige Hundebesitzer machen alljährlich eine Frühjahrskur mit ihren Lieblingen. Die achtwöchige Kur regt den Stoffwechsel der Hunde optimal an. Dazu zwei bis dreimal einen Löffel Honig füttern.

Honig hilft bei Wunden

Besonders interessant ist die heilende und desinfizierende Wirkung des Honigs. Dieser Effekt war bereits Hippokrates und den alten Ägyptern bekannt. Heute weiß man, dass die im Honig enthaltenen antimikrobiell wirksamen Stoffe dafür verantwortlich sind. Hat der Hund Hautprobleme wie Ekzeme oder Abszesse, die nässen oder eitern, so können diese direkt mit Honig bestrichen werden. In diesem Fall ist auch ein Verband notwendig, denn der Hund würde den Honig sofort abschlecken. Auch schlecht heilende Wunden können auf diese Art behandelt werden. Der Honig hat eine wasserziehende Wirkung und trocknet nässende Wunden rasch aus. Des weiteren beschleunigt er die Zellteilung und regt die Heilung an.

Achtung auf die Zähne

Bei Honig handelt es sich um puren Zucker. So mancher Hundebesitzer wird nun mit Recht an die Zähne seines Tieres denken. Wer seinem Tier ab und an Honig füttert, muss auf die Zahnpflege besonders achten. Gerade wenn der Hund regelmäßig Honig bekommt, ist die Zahnreinigung besonders wichtig um Karies vorzubeugen. Hilfreich ist es auch, wenn nach der Gabe von Honig ein Apfel oder eine Möhre gefüttert wird. Dies neutralisiert die Süße. Es gibt kaum einen Hund, der Honig nicht gerne schleckt. Sollte er ihn trotzdem nicht fressen wollen, kann er einfach ins Futter gemischt oder mit Joghurt gemischt verabreicht werden. Auch wenn Honig als besonders gesund gilt, sollte es mit der Fütterung nicht übertrieben werden.

Letzte Aktualisierung am 26.05.2017 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API